Augenringe richtig behandeln

Augenringe und Tränensäcke können unterschiedlichste Gründe haben. Was sind mögliche Ursachen und deren Behandlungsmethoden?

So entstehen Augenringe

Unter der Haut des Gesichts befindet sich Fettgewebe. Dieses ist für eine pralle, jugendliche Erscheinungsform verantwortlich. Mit dem Alter werden die Fettpolster weniger. Schon ungefähr ab dem 25. Lebensjahr beginnt der Fettkörper unter den Augen zu schrumpfen.

Dieser Prozess wird besonders durch starkes Abnehmen begünstigt. Kommt dann noch Schlafmangel dazu, sieht man auch schon bei jungen Frauen eingefallene Augenringe.

Unterschiedliche Augenringe haben verschiedene Gründe

  • Dunkle Augenringe: Der Fettkörper unter dem Auge hat sich abgebaut und die darunter liegenden Blutgefäße schimmern durch die Haut. Durch den Einsatz von Hyaluron zwischen Haut und Gefäßen kann das Durchschimmern verhindert werden. Auch durch eine Hautverdickung kann ein ähnlicher Effekt erzielt werden. Zur Anwendung kommen in diesem Fall eine spezielle Laser- oder Eigenbluttherapie.
  • Bräunliche Augenringe: Grund für eine Braunfärbung der Haut unter den Augen ist eine Hyperpigmentierung. Diese kann mit bleichenden medizinischen Cremen abgeschwächt oder ganz entfernt werden.
  • Rote Augenringe: Geplatzte Äderchen, die in einer höheren Hautschicht rötlich durchschimmern, verursachen diese hellroten Augenringe.

 

Tränensäcke können nicht einfach schnell entfernt werden.

Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Bildung von Tränensäcken verantwortlich sind. Oft handelt es sich um Lymphstau, also einer Wasseransammlung unter den Augen, oder in seltenen Fällen um Fettansammlungen.

Wenn es sich um einen Fettkörper handelt, muss dieser zum Teil operativ entfernt werden. Besonders wichtig ist diese Fetteinlagerung nicht gänzlich zu entfernen, da die Augenregion sonst sehr eingefallen wirkt.

Etwas problematischer ist, wenn die Tränensäcke durch eine Wasseransammlung verursacht sind. Das lässt sich daran erkennen, dass sich die Beschaffenheit der Tränensäcke im Laufe des Tages ändert. In der Regel sind sie in der Früh um einiges stärker ausgeprägt als am Abend.

Die verminderte Lymphaktivität, die Beispielsweise durch zu viel Alkohol oder zu wenig Flüssigkeitsaufnahme verursacht wurde, führt zu unschönen Wassereinlagerung. Diese können einerseits durch eine langfristige Änderungen des Lebensstils beseitigt werden.

Eine andere Möglichkeit ist, die darüberliegende Haut dicker und straffer zu machen. Dadurch wird Druck auf die Region ausgeübt und die Wasseransammlung abtransportiert. Ebenso kann durch eine regelmäßig durchgeführte Lymphdrainage die Situation verbessert werden.

Parallel empfiehlt es sich homöopathische Mittel anzuwenden. Diese können oral eingenommen oder lokal aufgetragen zur Verbesserung der Lymphaktivität führen.

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